Resilienz von Multi-Asset-Portfolios – Gestaltung einer robusten finanziellen Zukunft
Tauchen Sie in diesem ersten Teil in die Grundlagen der Portfolio-Resilienz ein und erkunden Sie die Kernprinzipien und Strategien für eine solide finanzielle Zukunft. Das sich ständig verändernde Marktumfeld erfordert einen strategischen Ansatz im Portfoliomanagement, um sicherzustellen, dass Ihre Anlagen wirtschaftlichen Schwankungen und Volatilität standhalten. Lassen Sie uns die Kunst und Wissenschaft der Portfoliogestaltung erforschen, die langfristig Bestand hat.
Die Grundlagen der Resilienz
Ein robustes Multi-Asset-Portfolio basiert auf Diversifizierung. Durch die Streuung der Investitionen auf verschiedene Anlageklassen – Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe und alternative Anlagen – können Anleger Risiken minimieren. Diversifizierung bedeutet jedoch nicht nur Risikostreuung, sondern auch die Ausrichtung des Portfolios auf ein breites Spektrum wirtschaftlicher Indikatoren und Marktbedingungen. Diese strategische Allokation ermöglicht ausgewogenes Wachstum und Stabilität, unabhängig von der Wertentwicklung einzelner Anlageklassen.
Strategische Vermögensallokation
Die Stabilität eines diversifizierten Portfolios hängt maßgeblich von der strategischen Vermögensallokation ab. Dabei geht es darum, den Anteil jeder Anlageklasse im Portfolio sorgfältig auf Basis der Risikotoleranz, der Anlageziele und der Markteinschätzung festzulegen. Beispielsweise kann in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit eine Umschichtung hin zu defensiveren Anlagen wie Staatsanleihen oder Versorgern ratsam sein. Umgekehrt kann in einer boomenden Wirtschaft eine höhere Gewichtung von Wachstumsaktien höhere Renditen erzielen.
Risikomanagementtechniken
Risikomanagement in einem Multi-Asset-Portfolio geht über reine Diversifizierung hinaus. Es umfasst die kontinuierliche Überwachung und Anpassung, um sicherzustellen, dass das Portfolio weiterhin Ihrer Risikobereitschaft entspricht. Techniken wie Value at Risk (VaR) und Stresstests sind in diesem Zusammenhang von unschätzbarem Wert. Der VaR quantifiziert den potenziellen Wertverlust eines Portfolios über einen definierten Zeitraum für ein gegebenes Konfidenzintervall. Stresstests hingegen simulieren die Performance Ihres Portfolios unter extremen, aber plausiblen ungünstigen Bedingungen. Diese Instrumente helfen, potenziellen Risiken proaktiv zu begegnen.
Die Rolle alternativer Anlagen
Alternative Anlagen wie Hedgefonds, Private Equity und Rohstoffe spielen eine entscheidende Rolle für die Stabilität von Portfolios. Diese Anlagen weisen oft eine geringe Korrelation mit traditionellen Aktien und Anleihen auf und bieten so einen Puffer in Marktabschwüngen. Beispielsweise können Rohstoffe wie Gold oder Öl als Inflationsschutz dienen und die Kaufkraft in Zeiten hoher Inflation erhalten.
Anpassung an Marktzyklen
Das Verständnis und die Anpassung an Marktzyklen sind ein weiterer Schlüsselaspekt für die Widerstandsfähigkeit eines Multi-Asset-Portfolios. Marktzyklen umfassen Phasen des Wirtschaftswachstums, des Hochkonjunkturzyklus, der Rezession und der Erholung. Jede Phase erfordert eine andere Anlagestrategie. So können beispielsweise in einer Wachstumsphase wachstumsorientierte Anlagen eine überdurchschnittliche Performance erzielen, während in einer Rezession defensive Anlagen besser geeignet sein könnten.
Verhaltensbezogene Überlegungen
Das Verhalten von Anlegern hat einen erheblichen Einfluss auf die Stabilität eines Portfolios. Emotionale Reaktionen wie Panikverkäufe in Marktabschwüngen oder übermäßiges Selbstvertrauen in Aufschwungphasen können zu suboptimalen Anlageentscheidungen führen. Es ist entscheidend, einen disziplinierten Anlageansatz zu entwickeln, der auf einer klar definierten Anlagestrategie basiert und auch bei Marktschwankungen konsequent beibehalten wird.
Abschluss
Der Aufbau eines widerstandsfähigen Multi-Asset-Portfolios ist im Wesentlichen ein fortlaufender Prozess der Strategieentwicklung, des Risikomanagements und der Anpassung an die Marktbedingungen. Es geht darum, einen dynamischen, ausgewogenen Anlageplan zu erstellen, der wirtschaftlichen Schwankungen und Marktvolatilität standhält. Im nächsten Abschnitt werden fortgeschrittene Techniken und Beispiele aus der Praxis vorgestellt, um den Weg zu einer stabilen finanziellen Zukunft weiter zu verdeutlichen.
Im zweiten Teil bauen wir auf den in Teil 1 besprochenen grundlegenden Strategien auf und vertiefen uns in fortgeschrittene Techniken und praxisnahe Erkenntnisse zur Optimierung der Resilienz von Multi-Asset-Portfolios. Wir untersuchen ausgefeilte Diversifizierungsmethoden, dynamische Asset-Allokation und die Rolle der Technologie im modernen Portfoliomanagement.
Fortgeschrittene Diversifizierungstechniken
Eine grundlegende Diversifizierung über verschiedene Anlageklassen hinweg ist zwar unerlässlich, doch eine fortgeschrittene Diversifizierung geht noch weiter. Sie umfasst die Diversifizierung nach Sektoren innerhalb von Anlageklassen, die geografische Diversifizierung und sogar die Diversifizierung über verschiedene Anlagestile innerhalb einer einzigen Anlageklasse. Beispielsweise kann bei Aktien eine Mischung aus Wachstums-, Substanz- und Nebenwerten ein widerstandsfähigeres Portfolio ergeben.
Dynamische Vermögensallokation
Statische Asset-Allokationsmodelle, bei denen die Allokation unabhängig von den Marktbedingungen unverändert bleibt, werden zunehmend durch dynamische Asset-Allokationsstrategien ersetzt. Diese Strategien beinhalten regelmäßige, oft automatisierte Anpassungen der Asset-Allokation auf Basis von Markttrends, Wirtschaftsindikatoren und den Anlagezielen der Investoren. Dieser Ansatz ermöglicht eine Echtzeit-Optimierung des Portfolios zur Maximierung der Rendite bei gleichzeitigem Risikomanagement.
Einbeziehung quantitativer Analysen
Die quantitative Analyse spielt eine bedeutende Rolle im modernen Portfoliomanagement. Durch den Einsatz von Datenanalysen und maschinellem Lernen können Anleger Muster und Trends aufdecken, die mit traditionellen Methoden möglicherweise übersehen werden. Quantitative Modelle helfen dabei, unterbewertete Vermögenswerte zu identifizieren, Marktbewegungen vorherzusagen und die Portfolio-Performance zu optimieren.
Rolle der Technologie
Die Technologie hat das Portfoliomanagement revolutioniert. Fortschrittliche Software und Plattformen bieten Datenanalysen in Echtzeit, automatisierte Handelssysteme und ausgefeilte Risikomanagement-Tools. Diese technologischen Fortschritte ermöglichen es Anlegern, fundiertere Entscheidungen zu treffen und ihre Portfolios effizienter zu verwalten.
Fallstudien und Beispiele aus der Praxis
Die Analyse realer Beispiele und Fallstudien liefert wertvolle Erkenntnisse zur Widerstandsfähigkeit von Multi-Asset-Portfolios. So lassen sich beispielsweise aus den Strategien renommierter Hedgefonds in Marktabschwüngen wichtige Lehren für Risikomanagement und Portfoliodiversifizierung ziehen. Das Verständnis dafür, wie diese Fonds volatile Phasen bewältigt haben, kann Privatanlegern helfen, robuste Anlagestrategien zu entwickeln.
Nachhaltiges und verantwortungsvolles Investieren
Die Integration von nachhaltigen und verantwortungsvollen Anlagen (SRI) in Ihr Multi-Asset-Portfolio ist nicht nur ein Trend, sondern eine zunehmende Notwendigkeit. SRI bedeutet, Investitionen auszuwählen, die Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien (ESG) entsprechen. Dieser Ansatz unterstützt nicht nur ethische Werte, sondern führt häufig auch zu besseren risikoadjustierten Renditen und trägt so zur langfristigen Stabilität des Portfolios bei.
Erkenntnisse aus der Verhaltensfinanzierung
Das Verständnis von Verhaltensökonomie kann im Portfoliomanagement einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Es umfasst die Untersuchung der psychologischen Faktoren, die das Verhalten von Anlegern und Märkten beeinflussen. Das Erkennen kognitiver Verzerrungen und emotionaler Faktoren kann dazu beitragen, rationalere Anlageentscheidungen zu treffen und Fallstricke aufgrund der Marktstimmung zu vermeiden.
Kontinuierliches Lernen und Anpassen
Die Finanzmärkte entwickeln sich ständig weiter, und Ihre Anlagestrategien sollten es auch. Kontinuierliches Lernen durch Marktforschung, Seminarbesuche und das Verfolgen aktueller Finanznachrichten ist unerlässlich. Die Anpassung an neue Informationen und sich ändernde Marktbedingungen stellt sicher, dass Ihr Portfolio widerstandsfähig bleibt und Ihre langfristigen Ziele unterstützt.
Abschluss
Die Entwicklung widerstandsfähiger Multi-Asset-Portfolios erfordert kontinuierliches Lernen, Anpassung und strategische Planung. Durch den Einsatz fortschrittlicher Diversifizierungstechniken, dynamischer Asset-Allokation und den Einsatz moderner Technologien können Anleger Portfolios aufbauen, die nicht nur Marktschwankungen standhalten, sondern auch in unterschiedlichen Wirtschaftslagen erfolgreich sind. Der Weg zu finanzieller Stabilität wird durch fundierte Entscheidungen, strategische Planung und die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen geebnet.
Ich hoffe, dieser umfassende Leitfaden hilft Ihnen dabei, das Konzept der Resilienz von Multi-Asset-Portfolios zu verstehen und zu beherrschen!
Klar, hier ist der Artikel „Krypto-Gewinne erklärt“ für Sie.
Der Reiz von Kryptowährungsgewinnen ist unbestreitbar. In den letzten Jahren haben digitale Assets wie Bitcoin, Ethereum und unzählige andere die Fantasie von Anlegern weltweit beflügelt und versprechen nicht nur finanzielle Renditen, sondern auch eine Beteiligung an der Zukunft des Finanzwesens. Doch jenseits der Schlagzeilen über über Nacht reich gewordene Menschen: Wie werden Kryptogewinne tatsächlich erzielt? Diese Frage weckt Neugierde, und das Verständnis der Mechanismen hinter diesen Gewinnen ist der erste Schritt, um sich in diesem dynamischen Markt zurechtzufinden.
Im Kern beruht der Gewinn mit Kryptowährungen, ähnlich wie an traditionellen Märkten, auf dem Prinzip, günstig zu kaufen und teuer zu verkaufen. Dieses einfache Konzept wird im Kryptobereich jedoch durch die inhärente Volatilität verstärkt. Die Preise können aufgrund einer Vielzahl von Faktoren, darunter Marktstimmung, technologische Entwicklungen, regulatorische Nachrichten und makroökonomische Trends, dramatisch schwanken. Für erfahrene Trader bieten diese Schwankungen Chancen. Sie identifizieren möglicherweise ein ihrer Meinung nach unterbewertetes Asset und kaufen es in Erwartung eines zukünftigen Preisanstiegs. Sobald dieser Anstieg eintritt, können sie ihre Bestände mit Gewinn verkaufen. Dies ist die einfachste Form der Gewinngenerierung mit Kryptowährungen und wird oft als Kapitalgewinn bezeichnet.
Die Kryptowelt ist jedoch weitaus vielfältiger als der reine Handel. Neben Kauf und Verkauf gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten, Gewinne zu erzielen, die oft als passives Einkommen bezeichnet werden. Eine der beliebtesten ist das Staking. Beim Staking hinterlegt man eine bestimmte Menge Kryptowährung, um den Betrieb eines Blockchain-Netzwerks zu unterstützen. Im Gegenzug erhalten Staker Belohnungen, typischerweise in Form von mehr derselben Kryptowährung. Man kann es sich wie Zinsen auf seine digitalen Vermögenswerte vorstellen. Verschiedene Blockchains verwenden unterschiedliche Staking-Mechanismen und Belohnungsstrukturen. Beispielsweise sind Proof-of-Stake (PoS)-Netzwerke wie Ethereum nach dem Merge auf Staker angewiesen, um Transaktionen zu validieren und das Netzwerk zu sichern. Je mehr Coins man stakt und je länger man sie stakt, desto höher sind in der Regel die Belohnungen. Staking ist eine Möglichkeit, seine Kryptowährungen arbeiten zu lassen, während man sie hält, und so das Portfolio im Laufe der Zeit zu vergrößern, ohne aktiv handeln zu müssen.
Eine weitere wichtige Methode zur Gewinnerzielung ist das Mining. Obwohl es historisch mit Bitcoin in Verbindung gebracht wird, bezeichnet Mining den Prozess, durch den neue Coins erzeugt und Transaktionen in bestimmten Blockchain-Netzwerken validiert werden, insbesondere solchen, die einen Proof-of-Work (PoW)-Konsensmechanismus verwenden. Miner nutzen leistungsstarke Computer, um komplexe mathematische Probleme zu lösen. Der erste Miner, der das Problem löst, darf einen neuen Transaktionsblock zur Blockchain hinzufügen und wird mit neu geschürfter Kryptowährung und Transaktionsgebühren belohnt. Mining erfordert erhebliche Investitionen in Hardware, Strom und technisches Know-how. Es ist ressourcenintensiver als Staking, und seine Rentabilität kann je nach Preis der geschürften Kryptowährung, Schwierigkeit des Mining-Prozesses und Stromkosten schwanken.
Hinzu kommt die aufstrebende Welt der dezentralen Finanzen (DeFi). DeFi zielt darauf ab, traditionelle Finanzdienstleistungen – Kreditvergabe, Kreditaufnahme, Handel und Versicherungen – auf einer dezentralen Blockchain-Infrastruktur abzubilden und so Intermediäre wie Banken auszuschalten. Innerhalb von DeFi können Nutzer über verschiedene Mechanismen Gewinne erzielen. Die Kreditvergabe ist ein Paradebeispiel. Nutzer können ihre Krypto-Assets über DeFi-Protokolle verleihen und dafür Zinsen erhalten. Diese Zinssätze sind oft attraktiver als die von traditionellen Finanzinstituten. Auch die Bereitstellung von Liquidität ist eine beliebte DeFi-Strategie. Nutzer hinterlegen Kryptowährungspaare auf dezentralen Börsen (DEXs), um den Handel zwischen diesen Assets zu ermöglichen. Im Gegenzug erhalten sie einen Teil der von der Börse generierten Handelsgebühren. Dies kann eine lukrative Möglichkeit sein, passives Einkommen zu erzielen, birgt aber auch Risiken wie den vorübergehenden Verlust von Kryptowährungen (siehe unten).
Neben diesen etablierten Methoden ist der Kryptomarkt ständig innovativ und bietet immer neue Gewinnmöglichkeiten. Yield Farming ist eine komplexere DeFi-Strategie, bei der Krypto-Assets zwischen verschiedenen DeFi-Protokollen transferiert werden, um die Rendite zu maximieren. Oftmals beinhaltet dies Staking oder die Bereitstellung von Liquidität an verschiedenen Orten, um Belohnungen zu erhalten, die dann reinvestiert werden können. Non-Fungible Tokens (NFTs), die häufig als digitale Kunst oder Sammlerstücke gelten, bieten ebenfalls Gewinnpotenzial. Künstler und Kreative können ihre digitalen Werke als NFTs prägen und auf Marktplätzen verkaufen. Sammler können NFTs kaufen, in der Hoffnung auf Wertsteigerung, und sie dann mit Gewinn weiterverkaufen. Einige NFTs bieten zudem Lizenzgebühren, d. h. der ursprüngliche Urheber erhält einen Prozentsatz jedes weiteren Verkaufs.
Die Begeisterung für Kryptogewinne ist verständlich, doch es ist entscheidend, sich diesem Markt mit einem klaren Verständnis der damit verbundenen Risiken zu nähern. Volatilität ist ein zweischneidiges Schwert: Sie schafft Gewinnchancen, birgt aber auch das Potenzial für erhebliche Verluste. Daher sind eine gut durchdachte Strategie, sorgfältige Recherche und ein solides Risikomanagement unerlässlich für jeden, der in die Welt des digitalen Vermögens einsteigen möchte. Das Verständnis dieser vielfältigen Gewinnmöglichkeiten ist der erste Schritt, doch der Weg zu nachhaltigen Kryptogewinnen erfordert mehr als nur das Wissen, wie man Geld verdient; es geht darum, klug zu handeln.
In unserer fortlaufenden Erkundung der Welt der Krypto-Gewinne haben wir bereits die verschiedenen Möglichkeiten beleuchtet, wie Einzelpersonen Renditen erzielen können – vom aktiven Handel bis hin zu passiven Einkommensströmen wie Staking und DeFi. Nun wollen wir uns eingehender mit den Strategien, Überlegungen und dem entscheidenden Aspekt des Risikomanagements befassen, die den Erfolg von Kryptowährungsinvestitionen ausmachen.
Für aktive Trader ist ein tiefes Verständnis der Marktdynamik unerlässlich. Dazu gehört nicht nur die Identifizierung vielversprechender Assets, sondern auch die Anwendung der technischen Analyse (Chartmuster, Indikatoren) und der Fundamentalanalyse (Projekt-Whitepaper, Projektteam, Akzeptanzraten, technologische Entwicklungen). Erfolgreiche Trader nutzen oft eine Kombination dieser Analysemethoden. Sie setzen beispielsweise Stop-Loss-Orders, um Kryptowährungen automatisch zu verkaufen, sobald deren Kurs unter einen bestimmten Wert fällt, und begrenzen so potenzielle Verluste. Umgekehrt können Take-Profit-Orders genutzt werden, um automatisch zu verkaufen, sobald ein bestimmtes Gewinnziel erreicht ist und so Gewinne zu sichern. Die Entwicklung einer Handelsstrategie, deren konsequente Umsetzung und das Vermeiden emotionaler Entscheidungen – wie etwa FOMO (Fear Of Missing Out) oder FUD (Fear, Uncertainty, and Doubt) – sind Kennzeichen disziplinierten Kryptohandels. Es geht darum, einen Plan umzusetzen, anstatt auf jede Marktbewegung zu reagieren.
Im Bereich Staking und Yield Farming, wo passives Einkommen das Ziel ist, ist es alles andere als eine Angelegenheit, die man einfach einrichtet und dann vergisst, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Das Verständnis des effektiven Jahreszinses (APY) und des Jahreszinses (APR) ist wichtig, ebenso wie das Erkennen der damit verbundenen Risiken. Beispielsweise besteht beim DeFi-Kreditwesen das Risiko von Fehlern oder Sicherheitslücken in Smart Contracts, die zum Verlust der eingezahlten Gelder führen können. Der vorübergehende Verlust ist ein zentrales Konzept für Liquiditätsanbieter. Er tritt auf, wenn sich das Preisverhältnis zweier eingezahlter Vermögenswerte ändert, nachdem diese in einen Liquiditätspool eingezahlt wurden. Steigt oder fällt der Preis eines Vermögenswerts im Verhältnis zum anderen deutlich, kann der Wert der eingezahlten Vermögenswerte geringer sein, als wenn sie einfach in einer Wallet gehalten würden. Dieser Verlust ist „vorübergehend“, da er verschwindet, sobald sich das Preisverhältnis wieder normalisiert hat. Werden die Vermögenswerte jedoch abgehoben, nachdem sich das Verhältnis verändert hat, wird der Verlust dauerhaft. Durch eine sorgfältige Auswahl von Handelspaaren mit geringer Volatilität oder hohem Handelsvolumen kann dieses Risiko gemindert werden.
Kryptowährungs-Mining ist, wie bereits erwähnt, ein kapitalintensives Unterfangen. Die Rentabilität hängt von Faktoren wie der Hash-Rate (der Geschwindigkeit der Mining-Hardware), den Stromkosten und der Mining-Schwierigkeit des Netzwerks ab. Mit zunehmender Anzahl an Minern in einem Netzwerk steigt die Schwierigkeit, was bedeutet, dass mehr Rechenleistung benötigt wird, um die gleiche Belohnung zu erzielen. Daher müssen Miner ihre Hardware ständig aufrüsten und ihren Energieverbrauch optimieren, um profitabel zu bleiben.
Neben diesen primären Methoden besteht auch die Möglichkeit, durch Arbitrage Gewinne zu erzielen. Dabei werden Preisunterschiede derselben Kryptowährung an verschiedenen Börsen ausgenutzt. Ein Händler könnte beispielsweise eine Kryptowährung an Börse A für 100 US-Dollar kaufen und sie gleichzeitig an Börse B für 101 US-Dollar verkaufen. Die Differenz von 1 US-Dollar abzüglich der Gebühren würde er einstreichen. Dies erfordert Schnelligkeit, Zugang zu mehreren Börsen und eine sorgfältige Berechnung der Transaktionsgebühren.
NFTs bieten eine weitere Möglichkeit, Gewinne zu erzielen. Für Kreative geht es darum, eine Marke aufzubauen und begehrte digitale Güter zu schaffen. Für Sammler und Händler geht es darum, aufstrebende Künstler, Trendkollektionen oder NFTs mit potenziellem Nutzen (z. B. Zugang zu exklusiven Communities oder Events) zu identifizieren. Der NFT-Markt ist hochspekulativ und von Hype getrieben, daher ist eine sorgfältige Prüfung unerlässlich. Die Seltenheit eines NFTs, sein Nutzen und der Ruf seines Schöpfers sind entscheidende Faktoren.
Unabhängig von der gewählten Gewinnstrategie ist Risikomanagement die unverzichtbare Grundlage jedes erfolgreichen Krypto-Projekts. Dies beginnt mit Diversifizierung. Wie bei traditionellen Anlagen ist es ratsam, nicht alles auf eine Karte zu setzen. Das bedeutet, Investitionen auf verschiedene Kryptowährungen und gegebenenfalls auch auf unterschiedliche Gewinnmethoden zu verteilen (z. B. eine Kombination aus Trading, Staking und Halten).
Entscheidend ist, dass man nur das investiert, dessen Verlust man sich leisten kann. Der Kryptomarkt ist naturgemäß spekulativ, und selbst die sorgfältigsten Investitionen können scheitern. Emotionales Investieren, getrieben von Gier oder Angst, führt schnell in den finanziellen Ruin. Daher ist es unerlässlich, klare Anlageziele zu setzen und eine festgelegte Ausstiegsstrategie zu haben – sowohl für Gewinne als auch für Verluste.
Darüber hinaus ist Sicherheit von höchster Bedeutung. Der Schutz Ihrer digitalen Vermögenswerte vor Hackern und Betrügern ist ein ständiger Kampf. Dazu gehört die Verwendung starker, einzigartiger Passwörter, die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für alle Ihre Konten und das Verständnis des Unterschieds zwischen Hot Wallets (mit Internetverbindung) und Cold Wallets (Offline-Speicherung) zur Aufbewahrung Ihrer Kryptowährung. Phishing-Betrug und gefälschte Websites sind weit verbreitet, daher ist Wachsamkeit unerlässlich.
Letztendlich ist es ein kontinuierlicher Prozess, sich stets auf dem Laufenden zu halten. Der Kryptomarkt entwickelt sich rasant. Neue Technologien entstehen, regulatorische Rahmenbedingungen ändern sich und die Marktentwicklung wandelt sich. Sich über seriöse Nachrichtenquellen zu informieren, die zugrundeliegende Technologie der Projekte, in die man investiert, zu verstehen und sich (kritisch) mit der Community auseinanderzusetzen, sind allesamt Bestandteile einer langfristigen Strategie, um sich in der Welt der Kryptowährungen zurechtzufinden und Gewinne zu erzielen. Krypto-Gewinne sind möglich, erfordern aber fundierte Entscheidungen, strategische Planung und einen disziplinierten Umgang mit Risiken.
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